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Stirlingmotor GL-S13
 

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Ansichten vom Stirlingmotor

 

Technische Daten:

Abmessungen:

Gesamtlänge    :  171 mm

Gesamtbreite    105 mm

Gesamthöhe      202 mm

Gewicht          1.4 Kg

Baujahr           2013

Brennstoff       : Spiritus

 

 

Ausführung:

Bohrung x Hub  :  Arbeitszylinder ø 16 x 18 (24) mm,

                         Verdrängerzylinder ø 25 x 18 (24) mm.

Schwungrad ø 128 mm.

Drehzahlverstellung durch manuell zu bedienendes Drosselelement im Verbindungskanal.

 

 

Der Aufbau und die Wirkungsweise des Stirlingmotors:

Dieser Stirlingmotor hat  zwei nebeneinander liegende Zylinder, den Verdrängerzylinder und den Arbeitszylinder. Die beiden Zylinder sind durch einen Verbindungskanal, durch welchen die Druckschwankungen übertragen werden, verbunden. In diesem Kanal ist ein Drosselelement montiert, dadurch kann die Drehzahl manuell verstellt werden. Der Verdrängerkolben ist im Durchmesser kleiner als der Verdrängerzylinder, damit durch einen Ringspalt ein Gasaustausch möglich ist. Im Arbeitszylinder läuft der Arbeitskolben. Der Verdrängerkolben und der Arbeitskolben sind durch den Hebelmechanismus mit den beiden Kurbelwangen, welche mit einem Versatz von 90°zueinander montiert sind, verbunden. 

 

Die Funktionsweise des Stirlingmotors:

Der Verdrängerzylinder wird im unteren Teil von außen beheizt und somit das sich darin befindliche Arbeitsmedium erwärmt. Das erwärmte Gas wird nun vom Verdrängerkolben durch dessen Ringspalt auf die "kalte Seite" des Zylinders geschoben und somit abgekühlt. Durch die Abkühlung des Gases entsteht ein kleiner Unterdruck im mit dem Verdrängerzylinder verbundenen Arbeitszylinder und der Arbeitskolben wird in den Zylinder gesogen. Das abgekühlte Gas im Verdrängerzylinder wird vom Verdrängerkolben wieder auf die "warme Seite" des Zylinders geschoben und der Vorgang beginnt von neuem.

 

Besonderheiten:

Der Stirlingmotor hat ein geschlossenes System, bei einfachen Motoren ist das Arbeitsmedium Luft.

Durch das geschlossene System ergibt sich das Problem, dass Undichtigkeiten am Motor (Arbeitskolben und Verdrängerkolbenstange) zu Leistungsverlust führen.

Stirlingmotoren sind nicht selbstanlaufend.

Der Motor läuft nur in eine Richtung, diese ist durch die Konstruktion vorgegeben.

Es ist ein Schwungrad zur Überwindung der Totpunkte erforderlich.

 

Diesen Stirlingmotor habe ich nach fertigen Plänen der Fa. Wiggers (HVB-94-200) gebaut.

 

 

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Copyright © 2017  Gerd Litty
Stand: 11. Mai 2017